In Moabit und Spandau, seit 1979 gegenüber vom Kriminalgericht Moabit.
Buchempfehlungen

A K T U E L L

Am Kamin mit Anton Tschechow

Freitag, 14. Oktober 2022

Kurzgeschichten. Ausgesucht, gelesen und mit russischen Weisen auf der Harfe begleitet.
THOMAS SIENER

Weltweites Aufsehen erlangte Tschechow (1860-1904) durch seine Kurzgeschichten. Er gilt zu Recht als der Meister der russischen Shortstory.

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Das aufgeklärte Berlin

Mittwoch, 26. Oktober 2022

Vorgestellt vom “Berlinologen” MICHAEL BIENERT
Seit der Mitte des 18. Jahrhunderts war Berlin ein Zentrum der europäischen Aufklärung, berühmt für die Freiheit, mit der gedacht und gestritten werden durfte.

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Samson und Nadjeschda

Dienstag, 1. November 2022

ANDRIJ JURIJOWYTSCH KURKOW
Kiew 1919: In den Wirren nach der russischen Revolution stößt der junge Samson, gerade zur Vollwaise geworden, beinahe durch Zufall zur neuen sowjetischen Polizei. Sein erster Fall ist äußerst mysteriös: Ein abgeschnittenes Ohr, ein Knochen aus reinem Silber und ein Anzug aus feinem englischen Tuch geben ihm Rätsel auf.

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Berlin – Schlesischer Bahnhof

Mittwoch, 9. November 2022

JULIUS BERSTL
Berlin, 1930. Der Schlesische Bahnhof im Osten Berlins, umgeben von Arbeiterquartieren, Kaschemmen und billigem Vergnügen, ist Durchgangssation für Reisende und Endpunkt für die, die nichts mehr haben.

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E M P F E H L U N G E N

Drei Novellen
THEODOR FONTANE
Verlagsreste Weidler Verlag – solange Vorrat reicht
Herabgesetzt auf 3,95 EUR

Tuch und Locke – Goldene Hochzeit – James Monmouth
Die Erzählungen erschienen zur in “Argo Belletristisches Jahrbuch für 1854” Fontane selbst zeichnet neben dem väterlichen Freund Franz Kugler als Herausgeber der Sammlung.
Limitierte und nummerierte Ausgabe auf Büttenpapier.

Ludwig G’schrey – Malerei und Zeichnungen
Verlagsreste Weidler Verlag – solange Vorrat reicht
Herabgesetzt auf 3,95 EUR

125 Jahre Krankenhaus Moabit
1872 – 1997
Verlagsreste Weidler Verlag – solange Vorrat reicht
Herabgesetzt auf 3,95 EUR

Moabit-Buch
ARO KUHRT
12,00 EUR

Mit diesem Buch möchte ich erreichen, dass sich die Menschen, die in Moabit leben oder arbeiten sich mehr für die Geschichte und die vielen Geschichten unseres Stadtteils interessieren. Die Geschichte ist älter als wir und bevor wir hier geboren wurden oder hergezogen sind, gab es viele Generationen, die hier gelebt haben und die Moabit geprägt haben. Viele haben sich hier für ihren Ort, für ihre Arbeit, für ihr Leben eingesetzt. So manche wurden von den Säbeln preußischer Offiziere niedergemetzelt, andere von der SA erschossen oder von alliierten Bomben getötet.
Es gibt so viele Möglichkeiten, das eigene Leben dadurch zu bereichern, indem man seine Umgebung mitgestaltet, Menschen hilft oder mit anderen zusammen etwas Neues aufbaut. Moabit ist unsere Heimat, auch wenn die Wurzeln oft woanders liegen. Wer die Geschichte des Ortes kennt, wer sich mit ihm identifiziert, hat hier viele Möglichkeiten, ihn zu verbessern.
Dazu soll dieses Buch einen kleinen Beitrag leisten.

Tiergarten in alten Ansichten
Statt 14,80 EUR: 3,99 EUR
Nur bei uns!

nicht misshandeln.
16,90 EUR

Das Krankenhaus Moabit: 1920-1933
Ein Zentrum jüdischer Ärzte in Berlin, 1933-1945
Verfolgung – Widerstand – Zerstörung
Nur bei uns!
Erschienen 1984

Ein Spaziergang durch Moabit
JÜRGEN GROTHE
12,90 EUR

Wohnen und leben in Moabit heißt sich wohl zu schalten im Einflussbereich der City-West und der City-Ost. Moabit besteht aus vielen Widersprüchen. Das sind zum einen die gutbürgerlichen Wohnviertel zwischen Alt-Moabit und der Spree, Wohnviertel im historischen Bereich also, da sind aber im gleichen Viertel Gedächtnisorte wie das ehemalige Bolle-Areal mit dem Innenministerium. Da sind genauso die Fabriken in Martinickenfelde, die ehemalige Brauerei, die Brotfabrik von Sökeland mit ihren Pumpernickel wie die Arminius-Markthalle, die Johanniskirche, die mit den Wohnhäusern an der Kirchstraße preußisches Arkadien nach Moabit bringt. Da ist das ehemalige Arbeiterwohnquartier zwischen der Strom- und der Perleberger Straße, Neu-Moabit genannt. Wer hier wohnte, war nicht auf Rosen gebettet, und da sind die Gefängnisse, die ehemaligen Kasernen und der neue Hauptbahnhof…
Herkules Verlag, 2009, 198 Seiten

Mark Brandenburg freiheitlich & rebellisch.
2 Bücher: Nord und Ost, Süd und West
JOACHIM BERGER
Je 4,95 EUR

Mark Brandenburg freiheitlich & rebellisch. Ja gibt’s die denn?
Der Autor, studierter Kistoriker und geübter Wanderer, hat sich auf die
Suche gemacht. N ach einer unterdrückten und vergessenen Traditoon!
Überwachsene Fährten finden: Im Wiesengras der Priegnitz, im Waldboden der Schorfheide, an den Gestaden der Ruppiner Seen, im Hüglland der Märkischen Schweiz, im himmelweiten Oderbruch.
Mark Brandenburg, wie nur wenige sie kennen. Eine märkische Heimatkunde der verschwiegenden Art!
Goebel-Verlag

Schatten über Moabit
JENS ANKER
9,95 EUR

Als Staatsanwalt Jürgen Strunz von der Empore des Moabiter Justizpalasts stürzt, ahnt der junge Staatsanwalt Robert Beierlein, dass sich der Tote damit entscheidend in sein Leben eingemischt hat. Zusammen mit seinem Chef macht er sich an die Aufklärung. Beierlein taucht ein in eine Welt voller Geldgier, Wirtschaftsspionage und schmutziger Pharmageschäfte. Dabei tappt er fast in eine tödliche Falle.
emons-Verlag, 2015, 208 Seiten

Tiergartenstraße 4: Schaltzentrale der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde
ANNETTE HINZ-WESSELS
Statt 40,00 EUR: 9,95 EUR
Während des Zweiten Weltkrieges wurden mindestens 300.000 Menschen Opfer der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde. Als Schaltstelle dieser Verbrechen diente eine Stadtvilla im noblen Berliner Tiergartenviertel. Nach ihrer Adresse Tiergartenstraße 4 erhielten die in den Jahren 1940/41 verübten Morde an 70.000 Anstaltspatienten den Namen »Aktion T4«. Viele der an diesen Verbrechen Beteiligten waren danach beim Massenmord an Juden, Sinti und Roma in Belzec, Sobibór und Treblinka eingesetzt. Sie blieben dabei Mitarbeiter der »T4«-Zentrale. Annette Hinz-Wessels beschreibt den historischen Ort Tiergartenstraße 4 von der Kaiserzeit bis zur Errichtung einer Gedenkstätte für die »Euthanasie«-Opfer. Im Mittelpunkt steht die Nutzung der Villa in der NS-Zeit: 1934 war sie Schauplatz des »Röhm-Putsches«, ihre jüdischen Besitzer mussten das Grundstück verkaufen, 1940 wurde sie »Euthanasie«-Zentrale. Der 2014 errichtete Gedenk- und Informationsort steht in einer Reihe mit Erinnerungsorten der nationalsozialistischen Massenmordplanungen in Berlin wie der Topographie des Terrors oder dem Haus der Wannsee-Konferenz.
Ch. Links Verlag, 2015, 208 Seiten, 145 Abbildungen

300 Jahre Moabit
Zur Geschichte eines Berliner Stadtteils von der hugenottischen Gründung 1718 bis zur Eingemeindung nach Berlin 1861

BERND HILDEBRANDT
19,90 EUR
Hugenottische Glaubensflüchtlinge aus dem südfranzösischen Orange bedienen das königliche Steckenpferd Seidenbau.
Sie beteuern, dass der hiesige Boden für Maulbeerpflanzungen sehr geeignet sei und betonen, dass sie sich auf das Pflanzen der Bäume, die Pflege der Seidenraupen und die Handhabung der Seide bestens verstünden.
Der preußische König, selbst reformierter Religion, gibt ihnen in Erbpacht Land am Unterbaum, neben der Pulverfabrik, wo sie Maulbeerplantagen anlegen.
Dies ist die Gründung von Moabit.
Verlag Saint Albin, 2018, 364 Seiten

Märzwinter: Ein Berlin-Krimi
BETTINA KERWIEN
Statt 12,99 EUR: 6,00 EUR
Die Berliner Staatssekretärin Dr. Julia Steinberg soll mit kompromittierenden Aufnahmen aus dem Amt gedrängt werden. Doch am nächsten Tag ist sie tot und der Lockvogel, die gutaussehende und schlagfertige Escort-Lady Liberty Vale, eine der Hauptverdächtigen. Nur gemeinsam mit dem eigenbrötlerischen Privatdetektiv Martin Sanders kann Liberty ihre Unschuld beweisen und die Hintermänner der Tat ermitteln. Eine rasante Jagd durch Berlin beginnt.
Verlag Sutton, 2015, 304 Seiten